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Dolomitensport Lienz - Dolomiten Radrundfahrt
 

DOLOMITEN RADRUNDFAHRT PRESSETEXT 2008

21. Dolomitenradrundfahrt begeisterte Teilnehmer aus nah und fern

Trotz Kollision mit den Landtagswahlen und der Fußball-Europameisterschaften konnte der Langlauf- und Radsportclub Lienzer Dolomiten über 1500 Teilnehmer aus 18 Nationen an den Start bringen. Ideales Radlerwetter und eine perfekte Organisation hinterließ bei den Pedalrittern wieder unvergessliche Eindrücke. Zahlreiche Vereine mit 300 Funktionäre und Helfer waren rund um die Lienzer Dolomiten im Einsatz.

Wie schon berichtet gab es im zur 21. Dolomitenradrundfahrt große Probleme hinsichtlich Erwirkung eines Durchführungsbescheides seitens der Behörden. In Kärnten und auch in Tirol waren die Kapazitäten der Polizei beinahe gänzlich für die Fußball-Europameisterschaften gebunden. Mit Unterstützung von Bezirkskommandant Major Silvester Wolsegger und des Bezirksfeuerwehrkommandantes Herbert Oberhauser ist es letztendlich Organisator Franz Theurl doch gelungen die notwendige Überwachung sicherzustellen. Besonders bewährt hat sich die von Major Wolsegger veranlasste Verkehrssperre in Oberdrauburg. Dadurch konnten schwere Stürze bis Oberdrauburg vermieden werden. Von den Teilnehmern wurde die Absperrung der Exekutive und der Freiwilligen Feuerwehren dieses Jahr besonders gelobt und hervorgehoben.

 

Die durch die Landtagswahl bedingte Änderung des Zieleinlaufes über die Messinggasse und Rosengasse auf den Johannesplatz ergab für die Organisation keine allzu großen Probleme. Dank der Unterstützung und dem Verständnis der Oberen Altstadt konnte man den Teilnehmern die Vorzüge der Dolomitenstadt von einer etwas anderen Seite präsentieren. Auch der Johannesplatz bietet ein wunderschönes Ambiente. Daher fand diese Variante bei den Teilnehmern und den Organisatoren großen Gefallen. Die Stadtmusik Lienz sorgte darüber hinaus mit flotter Marschmusik auch für einen herzlichen Empfang im Stadtzentrum von Lienz.

 

Auch der Ärztedienst und das Rote Kreuz konnten sich über wenige Einsätze erfreuen. Die erforderlichen Erstversorgungen wurden von den Notärzten Dr. Anton Theurl, Dr. Kurt Höfler und Dr. Helmuth Gatterer vorgenommen. Nur zwei Teilnehmer mussten vorübergehend in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert werden. Laut „Tourarzt“ Dr. Anton Theurl, kann die positive Unfallsbilanz der 21. Dolomitenradrundfahrt auf die hervorragende Arbeit der Exekutive und den Feuerwehrleuten zurückgeführt werden. Auch im Rot Kreuz-Zelt am Johannesplatz gab es nur wenig zu tun.

 

Als eine qualitative Aufwertung der 21. Dolomitenradrundfahrt wurde die neue Gestaltung in der Dolomitenhalle von den Teilnehmer aufgenommen. Der Chef der Sportstätten hat dem LRC empfohlen das Konzept vom Auftritt der „Orgianalen Oberkrainer“ zu übernehmen. Dadurch war auch kein Neuaufbau erforderlich. Die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit Georg Nöckler wäre aus der Sicht des Veranstalters dabei besonders hervorzuheben.

 

In sportlicher Hinsicht kann eine immer stärke Leistungsdichte festgestellt werden. Waren es vor 15 Jahren nur wenige Teilnehmer, welche die klassische Dolomitenrunde unter 3 Std. 15 Min. schafften, so sind es heute schon über 200 Hobbyradler welche Spitzenleistungen erbringen. Darunter befinden sich natürlich auch zahlreiche Osttiroler, welche in der exklusiv abgedruckten Osttirol Wertung zu finden sind. Der Radsport hat in den vergangenen Jahren als Breitensport enorm aufgeholt und ist nun im Sommer im der Ferienregion Lienzer Dolomiten zum touristischen Hauptthema geworden. Über viele Jahre hat man mit Spitzenevents am Radsportimage und Bekanntheitsgrad der Dolomitenstadt gearbeitet. Seit einigen Jahren ist Lienz zur Radsportmetropole Österreichs aufgestiegen und zieht zwischenzeitlich einen enormen wirtschaftlichen Nutzen daraus. Die Dolomitenradrundfahrt erfreut sich enormer Beliebtheit und gilt als der touristische Radsportevent im Lienzer Sommer.

 

Auch das Lesachtal erfreut sich durch die Dolomitenradrundfahrt größerer Nachfrage. Seit Anbeginn hat Walter Kubin als verantwortlicher Mitorganisator und vielseitiger Funktionär im Lesachtal die Chance und das Potenzial dieser Veranstaltung erkannt. Als wohl Einzigartig kann man das Engagement von Walter Kubin über die 21 Jahre „Rundfahrtgeschichte“ beschrieben. Sein organisatorisches Talent und sein Einsatz ist es immer wieder zu verdanken, dass das ganze Tal von den Freiwilligen Feuerwehren bis hin zu den Musikkapellen Ihren Beitrag zur Dolomitenradrundfahrt leisten und darüber hinaus gemeinsam mit der begeisterten Lesachtaler Bevölkerung für ein besonderes Flair der Veranstaltung sorgen. Auch bei dieses Jahr sorgte sich Walter Kubin vom Gailberg Sattel bis Untertilliach mit Unterstützung vieler Institutionen um einen reibungslosen Verlauf dieser internationalen Großveranstaltung.

 

Der vom Sohn Gerald Kubin eigens für die Dolomitenradrundfahrt komponierte Marsch „Sieg der Dolomiten“ wurde auch dieses Jahr zu Ehren aller Radsportler von der Bauermusikkapelle St. Lorenzen intoniert. Bei einem kurzen Stopp in St. Lorenzen bedankte sich Organisator Franz Theurl bei der Bevölkerung im Lesachtal für den enormen Einsatz aber auch für die jahrelange Freundschaft. Theurl  wollte dabei die 21. Dolomitenradrundfahrt für Robert Kubin gewidmet wissen, der vor zwei Wochen durch einen tragischen Verkehrsunfall sein Leben verlor. Als langjähriger Mitorganisator und Feuerwehrkommandant war er ein treuer Wegbegleiter der Dolomitenradrundfahrt.

 

Auch auf die Unterstützung der Freunde in Obertilliach kann die Organisation immer wieder zählen. Mit dem Bikeclub Conny-Alm unter Obmann Josef Obererlacher wurde auch für eine perfekte Labung der durch die Anstiege des Lesachtales etwas geschwächten Teilnehmer Sorge getragen. In Tassenbach wurde erstmals von der Freiwilligen Feuerwehr Abfaltersbach die Labestation übernommen. Auch die Streckensicherung im Bereich der Abzweigung zur Pustertaler-Höhenstrasse war die Freiwillige Feuerwehr tätig, während ihr Kommandant Anton Brunner die Dolomitenrunde selbst am Fahrrad bewältigte.

 

Die Pustertaler Höhenstrasse ist natürlich voll und ganz in Händen der Sportunion Compedal! Obmann Konrad Jungmann und Radsektionsleiter Karl Libiseller waren wieder sehr um die Verpflegung der „Extremradler“ bemüht. Großeinsatz gab es auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Assling. Kommandant Hansjörg Unterweger konnte beim seinem ersten Rundfahrteinsatz seine große Führungsfähigkeiten unter Beweis stellen. Es gab daher auch keinen einzigen Zwischenfall auf der selektiven Bergstrecke zwischen Anras und Leisach.

 

Organisatorisch wurde der Langlauf- und Radsportclub Lienzer Dolomiten noch von der Sportunion Nikolsdorf und vom Sportverein Tristach unterstützt. Allen gemeinsam ist wieder eine perfekte Ausrichtung der Dolomitenradrundfahrt gelungen. „Es gibt in Osttirol wohl keine zweite Veranstaltung wo so viele Vereine gemeinsam mit großer Begeisterung und enormen Einsatz am Werk sind“ meinte Franz Theurl anlässlich der Siegerehrung als er sich bei allen Helfern und Funktionären bedankte.

Die 22. Dolomitenradrundfahrt wird am 14. Juni 2009 ausgetragen. Mit einer intensiven Vorbewerbung und durch mehrere Kooperationen mit anderen Großveranstaltern möchte man seitens des LRC wieder über 2000 Teilnehmer an den Start bringen. Auch eine Vorbereitungswoche soll in Zusammenarbeit mit einigen Hoteliers angeboten werden.

 

 

 


Splitter:

 

Bürgermeister Matthias Krenn von der Weltcupgemeinde Bad Kleinkirchheim ist bei der 21. Dolomitenradrundfahrt so richtig auf den Geschmack gekommen. Er bewies mit einer Zeit unter vier Stunden, dass er noch sehr fit ist und wird darüber hinaus im nächsten Tag in Bad Kleinkirchheim erstmals einen Radmarathon ausrichten. Er zählt dabei auf eine Zusammenarbeit mit der Dolomitenradrundfahrt.

 

Bürgermeister und Präsident der Städtefreundschaft Treviso-Lienz, Dr. Giacomo Dalla Toffola startete auch dieses Jahr mit vielen Freunden aus der befreundeten Stadt Treviso zur Umrundung der Lienzer Dolomiten. Schon vor Jahren wollte er mit dem Lienzer Bürgermeister Dr. Johannes Hibler gemeinsam diese sportliche Herausforderung annehmen. Für nächstes Jahr denkt man seitens der Organisation an eine Bürgermeister-Wertung. Dabei soll es mit Matthias Krenn, Dr. Giacomo Dalla Toffola und Dr. Hannes Hibler schon drei Fixstarter geben.

 

Ein Großaufwand wurde wiederum von den Labechef`s Hans Peter Tscherner und Josef Baretschneider betrieben. Sie sorgten mit den Damen der „Rundfahrtsküche“ wieder für ein perfektes Menü und optimale Verpflegung aller Teilnehmer entlang der gesamten Strecke. Die „Tchibo-Power-Kaiserschmarrenparty“ löste bei den Radsportler größeren Appetit aus. Mehrfache Nachschlagswünsche – denen man natürlich gerne nachgekommen ist – waren die Folge.

 

Georg Bohunovsky wurde vom Organisator Franz Theurl zur 21. Dolomitenradrundfahrt eingeladen, da er für die Homepage eine „Google-Earth-Darstellung“ der Dolomitenrunde erstellt hat. Von ihm wurde dieses Thema als seine Diplomarbeit gewählt. „Dass der gute Georg nun meiner Einladung nachgekommen ist freut mich sehr – dass er dabei auch noch gleich die Dolomitenradrundfahrt gewinnt überrascht aber“ meinte Franz Theurl im Ziel.

Der Motorsportclub Dölsach ist zu einem wichtiger Partner des LRC beim Dolomitensprint geworden. Bei der Dolomitenradrundfahrt war dieses Jahr auch eine starke Abordnung des aktiven Vereines am Start. Obmann Hans Pondorfer verblüffte dabei mit einer Fabelzeit seine Konkurrenten und auch die Organisatoren. Offensichtlich hat er den Schwung vom Autorennsport mitgenommen.

 

Pfarrer Hans Hecht ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen die Dolomitenrunde in Angriff zu nehmen. Mit einer Zeit um 3 Std. 22 Min. war er wieder unter den schnelleren Osttirolern zu finden. Seit Jahren freuen sich die Teilnehmer über seine wohltuenden  Worte vor dem Start und seine Segnung der Radsportler.

 

Besonders ernsthaft bereitete sich Sponsor Dr. Wolfgang Mader von der TIWAG auf die 21. Dolomitenrundfahrt vor. Er war mit einer Zeit unter 3 Std. 30 Min. nicht nur der schnellste aktivste Sponsor sondern auch der einzige der mit eigenem Trainer angereist ist. Kein geringerer als der ehemalige Präsident vom Landesradsportverband, Karl Heinig, begleitet seinen „Schützling“ rund um die Lienzer Dolomiten. OK-Chef Theurl freute sich bei der Siegerehrung über die Zusage von Dr. Mader im nächsten Jahr wieder zu starten und als Sponsor dabei zu sein.

 

Der Geschäftsführer der Osttirol Werbung, Mag. Helmuth Micheler, war auch dieses Jahr als „Gösser-Bier-Zapfer“ voll im Einsatz und sorgte somit für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland. Auch seine Freundin stellt sich in den Dienst der Dolomitenradrundfahrt.

 

 

 

Dolomitenradrundfahrt

11.06.2008

von Teamfahrer: Georg Bohunovsky


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Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt

Nach sehr gut verlaufener Vorbereitung und sehr zufriedenstellenden Marathonergebnissen ging ich an den Start des Marathons in Lienz. Die Vorraussetzungen hätten besser nicht sein können. Gutes Hotel mit nahrhaften Früstück, trockenes Wetter, Startplatz in der ersten Reihe und das beste Rad des Teilnehmerfeldes.

Zügig ging es von Lienz Richtung Oberdrauburg. Es gelang mir viel Kraft zu sparen und trotzdem immer eine Position an der Spitze des Feldes einzunehmen. Letztes Jahr musste ich am Gailbergsattel reißen lassen, heuer konnte ich locker die Spitze halten - bereits während dem Rennen ein schöner Erfolg für mich. Nach dem Gailbergsattel ging es mit etwa 20 Fahrern über den Kartitscher Sattel. Ca. bei Kilometer 70 attackierte der später zweitplatzierte Hildebrand aus Südtirol. Ich konnte nachsetzen und fuhr mit ihm einen deutlichen Vorsprung heraus. Da aber bald die Kräfte schwanden und uns beiden diese Aktion nicht erfolgsversprechend erschien, drückten wir nicht mehr so hart und wurden nach 20 Kilometern in der Abfahrt eingeholt. Erleichtert wieder häufiger Windschatten zu bekommen ging es flach Richtung Lienz. Nach der Streckenteilung waren wir zu siebent. Hier fing ich an mit einem sehr guten Ergenbis zu spekulieren, da schon das eine oder andere Mal in dieser Saison das Spurten recht gut klappte.
Die letzten 400 Meter geht es recht verwinkelt durch die Lienzer Innenstadt. Diese engen Kurven wollte ich ohne Verkehr voll fahren. Daher attackierte ich in der Stadteinfahrt und schaffte es als erster über die Ziellinie.

Noch ein Wort zur Dolomitenradrundfahrt: Perfekte Organisation, wurderschöne Strecke, tolle Atmospäre. Für mich die Vorzeigeveranstaltung schlechthin.


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10.06.2008 18:48

Über Asphalt aufs Podest

1600 Sportler aus 18 Nationen standen letzten Sonntag in Lienz bei der Dolomitenradrundfahrt am Start. Uwe Hochenwarter auf Platz drei.

 

Der Ausflug auf die Straße lohnte sich - Platz drei für Uwe Hochenwarter bei der Dolomitenrundfahrt   Foto: kk

Der Weg von Lienz nach Oberdrauburg über den Gailbergsattel ins Lesachtal und zum Kartitscher Sattel, mit oder ohne anschließender Bezwingung der Pustertaler Höhenstraße, ist einer der am besten organisierten Marathons in tollem Ambiente", strahlte Herren-Sieger Georg Bohunovsky nach 112 km im Ziel. Das hörte Radrenn-Organisator Franz Theurl natürlich besonders gern und zog selbst Resümee. "Trotz Terminkollision mit Landtagswahl und Fußball-Europameisterschaft haben sich 1600 Teilnehmer aus 18 Nationen in den Sattel geschwungen. Was will man mehr", so der Veranstalter, der im Anschluss der 21. Dolomitenradrundfahrt allen Teilnehmern zu ihren Erfolgen gratulierte.

Zeit. Bohunovsky überquerte in einer Zeit von 2:58.26,97 Stunden als erster die Ziellinie, ihm auf den Fersen Manuel Hildebrand und der Gailtaler Uwe Hochenwarter, der normalerweise auf dem Mountainbike beheimatet ist. "Ich wollte ein wenig Abwechslung in meinen Trainings- und Wettkampfalltag bringen und bin deshalb bei der Dolomitenradrundfahrt gestartet", erklärte Hochenwarter. Mit Erfolg - denn schon nach 25 km löste sich Hochenwarter mit einer 19-köpfige Gruppe am Gailberg vom Feld, die Vorentscheidung fiel auf der Extrem-Strecke über die Pustertaler Höhenstraße, die lediglich noch sechs Fahrer an der Spitze in Angriff nahmen. Im Finale kam es dann zu einem Zielsprint der Spitzengruppe, Hochenwarter spurtete mit einem erstaunlich schnellen Antritt schlussendlich auf Platz drei, nur eine Sekunde hinter dem Sieger.

M. WINKLER









 





 
 
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